Kissenspiele


Jeder wählt sich einen Platz im Raum aus. Solltest Du die Kissen bereits im Raum verteilt haben, kann auch jeder sich ein Kissen auswählen. Ihr hüpft vorwärts, rückwärts, seitwärts über die Kissen. (Bei unsicheren Kindern reicht es auch, wenn sie neben ihrem Kissen auf der Stelle hüpfen oder vorwärts hüpfen)
Bei der zweiten Übung legt ihr das Kissen auf die ausgestreckten Arme und balanciert es zuerst im Stand und dann während des Gehens durch den Raum. (Auch hier für besonders geschickte Kinder die Schwierigkeit erhöhen, indem sie ihr Kissen auf nur einer Hand balancieren.) Ihr könnt euch auch einen Parcours bauen wo ihr Kissen durch balancieren müsst ( Stühle zum drüber krabbeln , Kissen auf den Boden zum drübersteigen, Spielzeug in den Weg legen und drum herum laufen, unter den Tisch durchkrabbeln…)…
Die dritte Übung ist eine Partnerübung, die oft auch mit Bällen gemacht wird. Bälle haben jedoch den Nachteil, dass sie oft wegrollen. Das passiert beim Kissen nicht. Ihr stellt euch Rücken an Rücken und gebt ein Kissen zwischen den gespreizten Beinen hindurch und danach über den Kopf. Dadurch trainiert ihr eure Auge Hand und die Körperkoordination. Bei jüngeren Kindern reicht es, wenn sie sich ihre Kissen abwechselnd zwischen den Beinen durchreichen. Die Schwierigkeit bei dieser Übung lässt sich erhöhen, indem ihr zwei Kissen auf einmal weitergebt. Dabei müssen sie darauf achten, sowohl beim Weitgeben als auch beim Abnehmen keines fallen zu lassen.
Die letzte Kissenübung ist wieder eine Einzelaktion. Jeder stellt einen Fuß auf sein Kissen, den anderen auf den Boden und drückt sich mit dem am Boden stehenden Fuß ab. Dabei gleitet es mit dem Kissenfuß über den Boden. Hier müssen die Kinder darauf achten, nicht mit anderen zusammenzuprallen und gleichzeitig ihre Kraft gut zu verteilen, denn der Fuß muss so fest auf dem Kissen stehen, dass man es nicht verliert. (wer einen Teppich hat -da wird es leider nicht funktionieren!)
Zum Ende der Bewegungseinheit macht eine Kissenschlacht gegen Mama und Papa oder eure Geschwister- das macht riesengroßen Spaß . Dabei können die Kinder noch einmal ihre Kräfte messen und sich austoben. Zudem wird das Gemeinschaftsgefühl gefördert.

Spiele mit Wäscheklammern


- Igel oder Dino: Ein Kind verwandelt mithilfe der Wäscheklammen seine/n Partner/in in einen Igel oder, je nach Spielthema, in einen Dino. Die Klammern stellen die Igelstacheln oder Dinozacken dar. Anschließend tauschen die Kinder die Rollen, sodass jedes Mal in einen Igel oder Dino verwandelt wird. Sind alle fertig, können in einem Nachlaufspiel dem Igel die Stacheln oder dem Dino die Zacken geklaut werden (siehe Spielvorschlag Klammerklau).
- Klammerklau: Jedes Kind bekommt drei oder mehr Wäscheklammern an die Kleidung geheftet. Jetzt gilt es, die eigenen Klammern zu verteidigen und den anderen Kindern ihre Klammern abzunehmen, um sie sich selbst anzuhängen. Wer nach einer vorher vereinbarten Zeit die meisten Klammern hat, wird Klammerkönig/in und bekommt zur Belohnung alle restlichen Klammern angesteckt.
-Klammer dran: Bei diesem Spiel versucht jeder Teilnehmer dem anderen Teilnehmer Klammern anzuheften. Jeder versucht natürlich durch geschicktes Ausweichen so wenig Klammern wie möglich angesteckt zu bekommen. Gewonnen hat, wer keine Klammer mehr hat.
- Futter für die blinden Hühner : Die Wäscheklammern liegen im Raum auf dem Boden verteilt. Auf ein Kommando versuchen alle Kinder, krabbelnd mit verbundenen Augen (blinde Hühner), ca. eine Minute lang so viele Klammern wie möglich einzusammeln und an die eigene Kleidung zu heften. Wer nach Spielstopp die meisten Klammern hat, ist Hühnerkönig/in.
-Klammer-Bagger : Die Kinder müssen mithilfe von einer (oder zwei) Wäscheklammern Gegenstände wie Tücher, Kleidungsstücke, Korken oder andere Dinge aufnehmen und in einem aufgestellten Behälter ablegen. Die Gegenstände dürfen nur mit den Wäscheklammern berührt werden, die Hände bleiben aus dem Spiel.
-Wäscheklammer-Blume: Auf der Wiese stehen Blumen (Klopapierrollen mit Pappdeckel oben darauf). Jedes Kind darf immer nur mit einer Klammer zu einer Blume laufen und diese der Blume anheften. Die Blume darf dabei nicht umfallen und auch nicht mit den Händen berührt werden. Variante mit Musik: Bei Musikstopp wird eine Klammer aufgehoben und an eine Blume angeheftet.

Würfelspiel


„Würfel in Bewegung“
Material:1 Würfel (kann ein kleiner oder großer sein)
Den Zahlen auf dem Würfel werden Bewegungen zugeordnet.
Diese Bewegungen können sich die Kinder selbst ausdenken nach der ersten Runde. In der ersten Runden sollen sie bei :
1 5x Hampelmann
2 10x Kniebeugen
3. 10 x auf einem Bein hüpfen
4. 5 x um den Stuhl/ein Kissen rennen
5. Zehenspitzen stellen, die Arme hochstrecken und durch den Raum laufen
6. einen Purzelbaum machen (denkt daran : Arme durchstrecken, Popo in die Luft und Kopf auf die Brust- nicht auf den Boden!) -am besten auf dem Sofa oder einer Matratze damit ihr euch nicht wehtut
Jetzt darf jeder einmal würfeln und alle machen die passenden Bewegungen zu dem Würfelergebnis!